In Göteborgs Gastronomieszene tobt ein brutaler Restaurantkrieg. Die Polizei hat keine Hinweise auf die Drahtzieher der Erpressung. Dann wird Patrik Agrell, Leiter der Göteborger Spezialeinheit GSI, zufällig Zeuge, wie eine Autobombe vor der Schule seiner Söhne explodiert. Der Besitzer des Wagens ist ein Gastronom. Niemand kommt zu Schaden. Agrell gelingt es, die Täter bis in ein Einkaufszentrum zu verfolgen und sein Team zu verständigen. Als Johan Falk und Sophie Nordh den Zugriff vorbereiten, werden die Flüchtigen auf die Polizisten aufmerksam und schießen sich den Weg aus der weihnachtlich überfüllten Passage frei. Die GSI steht wieder am Anfang: keine Verdächtigen, keine Hinweise auf die Hintermänner! Dann erfährt Sophie von ihrem Kontaktmann Chris Amir, dass zu den Opfern der Erpresser auch Eva Gaut gehört. Die Besitzerin der Göteborger Restaurants "Roi" und "Reine" ist ein unbeschriebenes Blatt, aber ihr Mann ist ein alter Bekannter: Leo Gaut hat dank Johan Falk eine achtjährige Haftstrafe verbüßt, weil er Helén, Falks Frau, als Geisel genommen und fast getötet hätte. Falk zögert nur kurz und - obwohl die GSI heftig darüber diskutiert - nimmt Kontakt zu Gaut auf ...

Nach "GSI - Spezialeinheit Göteborg - Im Fadenkreuz" ist dies die vierte Folge der sechsteiligen Krimireihe, die Regisseur Richard Holm um die Spezialeinheit in Göteborg drehte. Holm inszenierte das packende Werk nach dem Buch von Fredrik T. Olsson, der auch schon an der Vorlage zu "GSI - Spezialeinheit Göteborg - Waffenbrüder" mit arbeitete. Olsson nimmt hier den Charakter des Leo Gaut wieder auf, der schon in dem Thriller "Zeugen in Angst" (1999) eine entscheidende Rolle spielte.

Foto: ZDF/Per Arne Svensson