Erlebt Tschaikowsky (Oliver Korittke, r.) seinen
Heldenfrühling?

Heldenfrühling

KINOSTART: 01.06.1991 • Tragikomödie • Deutschland, Österreich, Schweiz (1991) • 115 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Heldenfrühling
Produktionsdatum
1991
Produktionsland
Deutschland, Österreich, Schweiz
Laufzeit
115 Minuten
Kamera

Tschaikowsky und Gallus sind zwei 15-jährige Schüler, die in den letzten Wochen des Zweiten Weltkrieges in der österreichischen Provinz für den Volkssturm-Endkampf rekrutiert werden. Sie lernen rasch, dass sie sich am besten vor Todeseinsätzen der Waffen-SS hüten, um im Inferno zwischen der russischen und der amerikanischen Front nicht zerrieben zu werden. Dabei werden sie von Wehrmachts-Haudegen unterstützt, die den beiden Jungen die richtigen Tipps zum Überleben geben. Die beiden stark pubertierenden Knaben sind freilich auch alles andere als begeisterte Hitlerjungen im Wehrwolf-Einsatz. Sie interessieren sich vor allem für das geheimnisvolle andere Geschlecht und nach manchen Anfangsschwierigkeiten kommt es auch zu ersten intimen Begegnungen: Ausgerechnet in einem Feldlazarett und ausgerechnet zwischen den Fronten ...

Drehbuchautor Oliver Storz zeigte schon mit seinen eigenen Regiearbeiten "Drei Tage im April" und "Gegen Ende der Nacht", dass er ein Händchen für historische Stoffe besitzt. So ist auch Michael Kelhmanns ("Radetzkymarsch", "Der Meister des Jüngsten Tages") Tragikomödie "Heldenfrühling", die auf einer Vorlage von Storz beruht, ein humorvolle Geschichte, die vor dem Hintergrund der Nazi-Diktatur von den ersten sexuellen Erfahrungen zweier Heranwachsender erzählt.

Foto: EuroVideo

Darsteller
Oliver Korittke in seiner Langzeitrolle als "Ekki Talkötter" in der ZDF-"Wilsberg"-Reihe.
Oliver Korittke
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