Möwengelächter

KINOSTART: 20.10.2001 • Tragikomödie • Island (2001) • 102 MINUTEN
Lesermeinung
Originaltitel
The Seagull's Laughter
Produktionsdatum
2001
Produktionsland
Island
Laufzeit
102 Minuten
Wer ist diese Freya eigentlich? Eine heroische Wikingerin, eine Märchenprinzessin, eine Mörderin oder die Göttin der Liebe? Diese Fragen stellt sich die elfjährige Agga, als die elegante Dame vor dem Haus in dem kleinen Fischerort bei Reykjavik auftaucht, wo Agga mit ihrer Großmutter und ihren beiden Tanten Dodo und Ninna lebt. Freya ist auch eine Tante, eine Nichte der Großmutter. Während des Krieges hatte sie einen amerikanischen Soldaten geheiratet, jetzt kehrt sie als junge Witwe aus den Staaten zurück. Aber Freya ist viel zu schön und mit Mitte 20 viel zu jung, um in Trauer zu verharren. Sie will es zu etwas bringen im Leben. Als Mädchen aus der Arbeiterklasse mit der Aura einer Rita Hayworth hat sie nur eine Chance: Sie muss einen Mann finden und wieder heiraten. Freya ist eigenwillig und mysteriös - für die Frauen im Haus und für die Männer des kleinen Ortes. Alle zieht sie in ihren Bann. So konstatiert der Großvater, ein alter Seemann und Sozialist mit strengen Grundsätzen, bei seinen Landaufenthalten gefährliche Veränderungen im Frauenhaushalt. Und dann hat es Freya ausgerechnet auf Björn Theodor abgesehen, einen jungen Bauingenieur aus reicher Familie, der in Deutschland studiert hat und Anteile der örtlichen Fischereiflotte besitzt. Björn Theodors Mutter und die ganze bessere Gesellschaft des Ortes sind gegen diese Verbindung. Aber Freya setzt alle Mittel ein, um an ihr Ziel zu gelangen - misstrauisch beobachtet von Agga, die im Laufe von zwei Jahren von der Spionin zur Botin wird, von der Verräterin zur Frau.
Darsteller
Smart und vielseitig: Heino Ferch, hier in dem
Familiendrama "Vater Mutter Mörder"
Heino Ferch
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