Dr. Norbert Zeuthen, Vorstandsmitglied der Frankfurter Tochtergesellschaft einer Zürcher Privatbank, hat illegale Finanzaktionen getätigt und Schwarzgelder ins Ausland transferiert. Als seine Machenschaften entdeckt werden, erhält Hauptkommissar Brinkmann einen Anruf aus Karlsbad. Sein tschechischer Kollege Beda Foltyn bittet ihn um Amtshilfe: Zeuthen wurde in der Nähe des traditionsreichen böhmischen Kurorts in den Trümmern seines Autos tot aufgefunden, doch der Unfall ist offenbar nur vorgetäuscht, denn die Leiche weist Einschuss-Spuren auf. Brinkmanns Ermittlungen ergeben, dass Zeugen vor kurzem eine hohe Lebensversicherung abgeschlossen hatte. Zeuthen war ein Frauenheld, und auch in Karlsbad hatte er eine junge Geliebte. Seine Frau Carola scheint seinen Tod denn auch nicht sonderlich schwer zu nehmen. In der Bank stößt die Polizei auf große Zurückhaltung. Zeuthens Kollege Dr. Arndt Lorenz, ebenfalls Mitglied des Vorstandes, behauptet, Zeuthen allein sei für die Geldwäsche verantwortlich gewesen. Bald darauf wird die Polizei nachts in Lorenz' Villa gerufen, wo Lorenz erschossen aufgefunden wurde. Kurz zuvor hatte seine Frau Iris erfahren, dass er sie seit Jahren betrogen hatte. Die Umstände seines Todes sprechen für eine Affekthandlung der erregten Frau. Zwar beteuert sie ihre Unschuld, aber ihre Aussage über den angeblichen Täter klingt völlig unglaubwürdig. Der Verdacht gegen sie verdichtet sich, als sie sich nach Karlsbad absetzt. Kommissar Brinkmann folgt ihr, und beide geraten dort in ein dramatisches Finale.