Stella Eisner, die Geliebte des umschwärmten Pathologen Professor Dr. Sorensky, ist verschwunden. Die Indizien weisen auf ein bestialisches Gewaltverbrechen hin. Und Hendryk Dornbusch, Stellas Freund, ist seitdem untergetaucht. Er scheint dringend Tat verdächtig, zumal er am Tatort gesehen wurde. Doch zumindest Hauptkommissarin Lena Odenthal ist fest davon überzeugt, dass Sorensky ein geschickter wie kaltblütiger Mörder ist. Doch zunächst fragen sich Lena und Assistent Mario Kopper, was mit Stellas Leiche passiert ist?

Nach "Der schwarze Engel" (1994) war dies die zweite "Tatort"-Episode, die Regisseurin Nina Grosse ("Feuerreiter", "Olgas Sommer", "Franziskas Gespür für Männer") mit dem Ludwigshafener Ermittler-Duo in Szene setzte. Nach der Drehbuchvorlage von Sascha Arango Bueno "Tatort - Borowski und das Mädchen im Moor", "Liebe und Verrat", "Liebe. Macht. Blind.") entstand ein gut besetzter und gespielter Krimi, in dem besonders Matthias Habich als verdächtiger Pathologe überzeugt. Grosse drehte mit Folkerts und Hoppe drei Jahre später auch die Episode "Kriegsspuren".

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