Auf der Insel Neuwerk wird ein an den Händen gefesselter Mann tot im Watt gefunden - ein Fall für die Hamburger Kriminalpolizei. Schnell stecken Stoever und Brockmöller mitten in einem verwickelten Fall von Korruption und Verrat. Die Insel - seit Jahrhunderten Hamburger Stadtgebiet - und ihre eigenwilligen 42 Bewohner machen den Kommissaren die Ermittlungen nicht gerade einfach. Niemand will gewusst haben, was der Tote, ein Hamburger Schiffahrtsdirektor namens Drost, auf der Insel wollte ...

Diese typische Geschichte um das skurrile Hamburger Ermittler-Duo, das es dieses Mal auf die vom Watt umschlossene Insel Neuwerk verschlägt, war der erste von einer Reihe von Fällen, die Regisseur Helmut Förnbacher mit Manfred Krug und Charles Brauer drehte. Einmal mehr geht es hier reichlich gemächlich daher, eben ein "Tatort" alter Schule nach dem Drehbuch von Reinhard Weber. Der schrieb für die Hamburger Ermittler auch die Krimis "Um Haus und Hof" (1993), "Tödliche Freundschaft" (1995), "Mord hinterm Deich" (1996), "Tatort - Schüsse auf der Autobahn", "Habgier" (beide 1998), "Blaues Blut" (ebenfalls unter der Regie von Förnbacher), "Traumhaus" (beide 1999), "Rattenlinie" und "Tod vor Scharhörn" (2001). Die Hauptdarsteller Manfred Krug und Charles Brauer, beides Freunde alter Swing- und Jazzstandards aus den Fünziger- und Sechzigerjahren, singen hier übrigens "Somewhere Over The Rainbow". Auch in späteren Episoden gaben die "Swinging Cops" Lieder zum Besten - und dem TV-Publikum gefiel's. Die Zuschauerzahlen stiegen um ein bis zwei Millionen pro Folge, 2000 erschien schließlich ihre gemeinsame CD "ww.amazon.de/Tatort-die-Songs-New-Manfred-Krug/dp/B000056BF1/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=music&qid=1258643970&sr=8-1 Tatort - die Songs".

Foto: NDR