Ihr Ternitz liegt in Tennessee: Betty und Lilly, zwei Freundinnen aus der Provinz, träumen vom fernen Amerika, von Rock-'n'-Roll und Rodeo, von Country-Music und einer weißen Harley. Doch Amerika ist weit, zu weit für sie, also muss es zu ihnen kommen. In ihrem roten Ford Mustang reisen sie einem Elvis-Imitator entgegen, verlieben sich in die Idee Amerika und haben auch so manche Meinungsverschiedenheit auszutragen. Aber der gemeinsame Traum von Tennessee ist stärker.

Mirjam Unger erzählt in ihrem Spielfilmdebüt "Ternitz Tennessee" eine Geschichte, in der sich schöner Traum und trüber Alltag mischen: eine Geschichte von der großen Freiheit und dem billigen Glanz einer Entertainment-Welt, die Sehnsüchte weckt, mit der sich die Wirklichkeit nicht messen kann. Der Film ist "ein Konglomerat vieler unterschiedlicher Kräfte, ein unintellektuelles Popmärchen, bittersüß, getragen von Charme seiner Protagonisten, oft Debütanten, ein Initationsfilm vor und hinter den Kulissen, mein erster abendfüllender Spielfilm, der mir das Handwerk geschenkt hat, um tiefer in die schwierig schöne Welt des Kinos einzutauchen", so Mirjam Unger über ihren Film.