Da der Großvater seinen beiden Enkelkindern ständig von den heldenhaften Geschichten ihres Vaters erzählt, sind diese erstaunt, dass sich der endlich aufgetauchte Vater nicht als übergroßer Geheimagent entpuppt, sondern ein einfacher Meteorologe ist, der mehrere Jahre im Gefängnis gesessen hat. Wieder auf freiem Fuß will dieser nun sein Leben wieder in den Griff bekommen. Doch seine Frau ist inzwischen offenbar mit einem Muskel bepackten Schausteller liiert. Da landet – sozusagen aus heiterem Himmel – die lebensfrohe Pilotin Lia in seinem Leben ...

Ein fantasievolles Märchen sollte es wohl werden, doch mehr als eine holprige Provinzposse ist nicht dabei heraus gekommen - zu viele Unstimmigkeiten werden hier zu einem konturenlosen Euro-Brei. Hinzu kommt die äußerst schlechte Synchronisation (dass Hauptdarsteller Merab Ninidze gut deutsch spricht, ist bekannt, aber wenn seine Figur die einzige ist, die mit überdeutlichem Akzent spricht, macht das keinen Sinn) und das schlechte Gespür für die Kinderdarsteller. Der Wille von Regisseurin Nana Djordjadze ("Die Rezepte eines verliebten Kochs") war vielleicht vorhanden, doch es hapert an der Umsetzung.