Als im Australien des Jahres 1968 der Talent-Scout Dave Lovelace das Können der vier Aborigines-Mädchen Cynthia, Gail, Julie und Kay erkennt, ist dies der Beginn einer ungewöhnlichen Freundschaft. Dave ist nicht gerade ein Musik-Genie, beherrscht aber immerhin Grundkenntnisse im Spiel der Tasteninstrumente und weiß darüberhinaus hervorragend in der Soulmusik Bescheid. So ist ihm schnell klar, dass man mit den vier jungen Frauen sozusagen die australische Antwort auf "The Supremes" basteln könnte. Gesagt, getan, besorgt Dave dem Gesangs-Quartet bald hren ersten richtigen Auftritt, dem schnell weitere Folgen. Schließlich wird die Gruppe sogar zwecks Truppenunterhaltung nach Vietnam geschickt ...

Mit unverbrauchten Darstellern, einem brillant spielenden Chris O'Dowd als Dave Lovelace, toller Soulmusik und durchaus bewegenden Momenten inszenierte Kino-Debütant Wayne Blair zwar keinen perfekten, aber einen ungemein unterhaltsamen Film, dessen – zugegeben oft recht seichten - Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht. Autor, Schauspieler und Regisseur Wayne Blair hat zuvor fürs australische Fernsehen gearbeitet und sich einen Namen als Theaterregisseur gemacht. So wurde er etwa wiederholt von der Sydney Theatre Company (künstlerische Leiter: Andrew Upton und Cate Blanchett) engagiert. Als Schauspiler stand er etwa neben Philip Seymour Hoffman auf der Bühne und arbeitete unter der Regie von Steven Soderbergh. Als Autor schrieb er für die BBC und gewann für die SBS-Serie "The Circuit" den australischen Writer's Guild Award.

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