Wo Paris-Cop Hubert Fiorentini (Jean Reno, Foto) hinhaut, wächst kein Gras mehr. Und auch sonst lässt sich der taffe Franzose nicht aus der Ruhe bringen. Erst ein Anruf aus Japan wirbelt sein Leben durcheinander: Seine verstorbene Ex-Freundin hinterlässt ihm eine gemeinsame Tochter, die mit ihrer Erbschaft auch noch jede Menge Probleme am Hals hat ...

Nach dem großen kommerziellen Erfolgen mit "Taxi" und "Taxi Taxi" arbeiteten Regisseur Gérard Krawczyk ("Fanfan, der Husar") und Produzent Luc Besson hier erneut zusammen. Besson schrieb seinem Dauerdarsteller Jean Reno (man denke nur an "Subway", "Im Rausch der Tiefe", "Nikita") hier eine Rolle auf den Leib, die ein wenig an Bessons eigenen Kassenschlager "Léon - Der Profi" (1994) erinnert. Seinerzeit spielte Reno zwar einen stillen Killer, der sich aus Mitleid eines kleinen Mädchens an nahm, dieses Mal ist er nun ein Polizist, der sich um seine Tochter kümmern muss. In diesem sicher nicht sonderlich ernst zu nehmenden Mix aus Action und Humor räumt Reno - gekonnt wie immer - in Japan so richtig schön unter den Bösewichtern auf.

Foto: Tobis