1942: Der Zweite Weltkrieg tobt an allen Fronten, Amerikaner und Japaner sind erbitterte Feinde. Als die Alliierten eine Groß-Offensive im Südpazifik planen, muss eine japanische Funkstation auf einer kleinen Hebriden-Insel vernichtet werden, um den Feldzug nicht schon im Vorfeld zu gefährden. US-Captain Nolan schickt seinen Offizier Lawson, ein Spezialist für asiatische Sprachen, mit einem Trupp britischer Außenseiter zu diesem simpel erscheinenden Einsatz. Um zur Funkstation vorzudringen, muss Lawson mit seiner Truppe aus Psychopathen, Losern und dem Zyniker Tosh Hearne ein von Japanern besetztes Gebiet durchqueren. Doch während sich der Trupp durch das Feindesland kämpft, erfährt Lawson von geheimen Plänen der Japaner ...

Drei Jahre nach seinem gefeierten Kriegsfilm "Das dreckige Dutzend" wandte sich Regisseur Robert Aldrich erneut diesem Genre zu: Nach einem Drehbuch, das er wieder mit dem aus Kiel stammenden Lukas Heller ("Der Flug des Phoenix", "Was geschah wirklich mit Baby Jane?") schrieb, ist ein gut besetztes und solide inszeniertes Kriegsspektakel, das zwar im Zweiten Weltkrieg spielt, dennoch auch eine Auseinandersetzung mit dem Vietnamkrieg ist (man tausche einfach die Japaner gegen Vietnamesen aus). Der sorgte seinerzeit für Unruhen in den USA.

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