Im Jahr 1659 gerät das Schiff, mit dem Robinson Crusoe unterwegs ist, um afrikanische Sklaven einzuhandeln, in einem schweren Sturm auf eine Sandbank und droht zu zerbrechen. Von der ganzen Mannschaft entkommt Robinson als einziger der Katastrophe und kann sich schwimmend auf eine Insel retten. Jahre vergehen, in denen Robinson es immer besser lernt, sich die Natur nutzbar zu machen. Eines Tages rettet er einem jungen Wilden das Leben, den Kannibalen von einer Nachbarinsel auf sein Eiland gebracht haben. Anfangs misstraut Robinson seinem neuen Gefährten, den er Freitag nennt, aber das erweist sich schon bald als unbegründet...

Relativ werkgetreue Verfilmung des weltbekannten Insel-Romans von Daniel Defoe. Ein Werk, dass nicht so recht in den Filmkosmos von Luis Buñuel passen will, zumal auch noch seitens der Produktionsfirma an dem Film herumgeschnitten wurde. Das Einzige, was an Buñuels Eigenständigkeit erinnert, ist die Tatsache, dass Crusoe hier mit der christlichen Tradition bricht und sich gegenüber Freitag zunächst wie ein typischer Kolonialist aufführt. Dennoch bietet der Film gute Abenteuer-Unterhaltung.