Der Journalist Mike Zoller, der für eine Münchner Boulevardzeitung über alteingesessene Lokale, die verschwinden oder auf schick saniert werden, recherchiert, wird ermordet. Zuerst deutet alles darauf hin, dass er das Opfer einer brutalen Rockergruppe wurde. Doch bei den Ermittlungen im privaten und beruflichen Umfeld des Ermordeten laufen die Fäden immer wieder in der gastronomischen Szene zusammen. Als Kriminalkommissar Lenz einen "Gastronomie-Fürsten" verdächtigt, bekommt er sogar Ärger mit seinen Vorgesetzten ...

Nach einem Drehbuch der Münchner Journalisten Ernst Fischer und Herbert Riehl-Heyse drehte der Hans-Reinhard Müller, von 1973 bis 1983 als Nachfolger von August Everding Intendant der Münchner Kammerspiele, drehte diese "Tatort"-Episode mit dem als "Monaco Franze" populär gewordenen Hemut Fischer, der von 1972 bis 1987 in insgesamt 26 mehr oder weniger spannenden Folgen der beliebten Krimireihe zunächst als Kriminalobermeister, später als Kriminalhauptkommissar Ludwig Lenz ermittelte. Regisseur Müller ist hier übrigens selbst in einer kleineren Rolle als Franz Hörmann zu sehen.

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