Die Hauptkommissare Stoever und Brockmöller werden zu einem Mordfall gerufen. Der Tote - erstochen auf erschreckende Weise - war Zuhälter für Homosexuelle. Das Erstaunliche daran: Er war Privatchauffeur des Staatsrates für Umweltfragen, Herwart Branding. Der über Parteigrenzen hinweg geachtete Politiker erfährt erst jetzt vom Doppelleben seines Angestellten. Branding kommt zwangsläufig in die Schlagzeilen, und es scheint, als bräche dadurch in seiner Privatsphäre etwas auf, was nur verborgen, längst aber bedrohlich vorhanden war. Brandig verunglückt mit dem Auto seiner Tochter Felicia und verbrennt. Ein Journalist war - dank seiner Spürnase - Zeuge des Unfalls. Ein Anruf, ausgerechnet in derselben Redaktion, deklariert das Unglück als terroristischen Anschlag. Paul Stoever soll aufklären, ob es Mord war. Oder doch ein Unfall? Oder Selbstmord? Brockmöller stellt den Mörder von Brandings Chauffeur. Er wird dabei schwer verletzt - und gerade deshalb erreicht er das Geständnis. Stoever erfährt, ohne sein Zutun, von Brandings Tochter die Wahrheit. Die beiden Hauptkommissare erleben deutlich die Grenzen ihres Berufs.