Mit einer Ausstellung von Aquarellen des berühmten österreichischen Malers Egon Schiele sorgt der österreichische Bankverein für Aufsehen. Schon im Vorfeld wecken die Bilder das Interesse der amerikanischen Jüdin Esther von Steinhof, die eigens anreist, um ihren Erbanspruch auf zwei der Bilder zu klären. Bei der Vernissage kommt es zum Eklat: Der von ihr engagierte Anwalt Dr. Manfred Reichelt zieht durch geschickte Provokation die Presse auf die Seite seiner Mandantin. Obwohl dieses Vorgehen nicht die Zustimmung Frau von Steinhofs findet, verfehlt es die beabsichtigte Wirkung nicht - schließlich beschäftigen einige Restitutionsansprüche, arisiertes Raubgut betreffend, Anwälte und Gerichte bis heute. Der Skandal um die Bilder eskaliert, als die wertvollen Gemälde in der darauffolgenden Nacht gestohlen werden und sogar ein Wachmann des Bankvereins dabei ums Leben kommt und ein zweiter schwer verletzt wird. Die Ermittlungen von Chefinspektor Moritz Eisner und seinem bewährten Team bringen sehr bald ein undurchdringliches Gewirr aus Intrigen, Doppelspiel und dunkler Vergangenheit zu Tage. Mit ihren Nachforschungen durchkreuzen sie die Pläne der Auftraggeber. Als auch die mit dem Diebstahl beauftragten Einbrecher von ihrem ursprünglichen Vorhaben abweichen, kommt noch mehr Bewegung ins Spiel - zu viel für die Hintermänner, die verzweifelt versuchen die Kontrolle über die Ereignisse nicht zu verlieren.