The Interview

KINOSTART: 05.02.2015 • Komödie • USA (2014) • 112 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
The Interview
Produktionsdatum
2014
Produktionsland
USA
Budget
44.000.000 USD
Einspielergebnis
12.342.632 USD
Laufzeit
112 Minuten
Kamera

Mit der Promi-Talkshow "Skylark Tonight" ist der Moderator Dave Skylark überaus erfolgreich. Allerdings fühlen sich Dave und sein Kumpel Aaron Rapaport, Produzent der Sendung, zu Höherem berufen als nur irgendwelchen Prominenten in der Show bei Wischiwaschi-Interviews Lebensbeichten zu entlocken.

Als sich der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un als Fan der Sendung outet, steht der Entschluss für Dave und Aaron schnell fest: der Diktator soll interviewt werden und dadurch die beiden Entertainer endlich auch als waschechte, verschlagene und brillante Journalisten gelten.

Tatsächlich willigt der nordkoreanische Machthaber in das Unterfangen ein. Dies allerdings ist die Stunde des amerikanischen Geheimdienstes. Die CIA nämlich verlangt vom Talk-Master, dass er den Usurpator liquidieren soll. Da ist guter Rat teuer ...

Kalauer-Streifen unterhalb der Gürtellinie

Kaum ein Film schlug ob seiner politischen Brisanz im Vorfeld solch hohe Wellen wie dieser. In den USA füllte der Streifen des Regie-Duos Seth Rogen und Evan Goldberg gleich über mehrere Wochen Titelseiten, zumal der Oberste Führer Nordkoreas Kim Jong-un tatsächlich verkünden ließ, dass "eine Veröffentlichung des Films einer Kriegserklärung seitens der USA gleichkommt".

Als dann auch noch der Server der Produktionsfirma Sony gehackt wurde, wodurch ein unermesslicher Schaden entstand, kochte die Gerüchteküche unter Volldampf. Zusätzliche Terrordrohungen wurden geschürt und sogar US-Präsident Barack Obama musste reagieren.

Doch schaut man sich das Werk an, bleibt nur festzustellen, dass es sich nicht um einen hochbrisanten politischen Streifen, sondern lediglich um einen weiteren Kalauer-Streifen stets unterhalb der Gürtellinie im Minus-IQ-Bereich handelt.

Gags über Fäkalien und Sexpraktiken

Zotige Gags über Fäkalien und diverse Sexpraktiken reihen sich hier nahtlos aneinander, sind nie wirklich witzig, sondern nerven mit zunehmender Dauer gewaltig. Was bleibt: heiße Luft bzw. viel Rauch um nichts!

Darsteller
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