Südpazifik 1942: Kurz nachdem vom japanischen Flugzeugträger "Shinaru" der Angriff auf Pearl Harbour geflogen wurde, erhält der U-Boot-Kommandant Barney Doyle den Auftrag, das Schiff zu versenken. Doyle ist in Gedanken ganz bei seiner schwangeren Frau Jane, die im besetzten Manila in japanische Kriegsgefangenschaft geriet. Barneys U-Boot, die "Haifisch", hat den Flugzeugträger rasch geortet, doch der wird von zwei Zerstörern und einem Transporter mit über 1000 Kriegsgefangenen begleitet. Doyle erfährt, dass sich auch Jane an Bord des Transporters befindet. Dennoch fühlt er sich dazu verpflichtet, seinen Angriffsbefehl durchzuführen. Barneys Freund, Lieutenant Archer Sloane kann ihn nicht umstimmen und die Katastrophe geschieht. Anstelle der "Shinaru" geht der Transporter nach einem Volltreffer unter. Doyle bricht nach dem Einsatz zusammen. Er liegt drei Tage bewusstlos und mit Albträumen in seiner Kabine. Dann beschließt er verbittert, die Jagd auf die Japaner mit allen Mitteln fortzusetzen und treibt seine Mannschaft an den Rand ihrer Belastbarkeit ...

Regisseur Joseph Pevney drehte seinen beklemmenden Kriegsfilm, dessen tragischer Held in den Grundzügen an Kapitän Ahab in "Moby Dick" erinnert, mit Unterstützung des US-Verteidigungsministeriums und der US-Marine. Gerade in den Fünfzigerjahren entstanden diesseits und jenseits des Atlantiks eine Reihe von Kriegsfilmen, die sich mit dem Einsatz von U-Booten im Zweiten Weltkrieg beschäftigen, man denke etwa an die deutsche Produktion "Haie und kleine Fische" oder an die US-Produktionen "Duell im Atlantik" und "U 23 - Tödliche Tiefen". "Torpedo los!" war 1959 für den Oscar beste Spezialeffekte nominiert, musste sich aber George Pals "Der kleine Däumling" geschlagen geben.

Foto: ARD/Degeto"