Wilbur (Jamie Sives, Foto) will sich unbedingt umbringen. Weder sein Verstand noch sein Charme, der insbesondere auf Frauen eine besondere Anziehungskraft ausübt, kommen gegen seine abgrundtief pessimistische Lebenseinstellung an. Sein unverbesserlicher optimistischer Bruder Harbour hat sich deshalb Wilburs Wohlergehen zu seiner Lebensaufgabe gemacht. Die exzentrischen Brüder leben in Glasgow über der heruntergewirtschafteten Second-Hand-Buchhandlung "North Books" dem einzigen Erbe und Andenken an ihren kürzlich verstorbenen Vater. Als die alleinstehende Alice mit ihrer Tochter Mary bei den beiden einzieht, hat das eine wunderbare Wandlung Wilburs zur Folge.....

Mit ihrem Publikums- und Kritikererfolg, der Komödie "Italienisch für Anfänger", feierte die dänische Regisseurin Lone Scherfig ihren internationalen Durchbruch. Mit der hier vorliegenden Tragikomödie - wunderbar: Jamie Sives in der Rolle des Wilbur - schließt Scherfig nahtlos an ihren Hit an. Wieder spielt sie eindrucksvoll mit so ernsten Themen wie Humor und Tragik, Tod und Leben, Glück und Unglück. Als Koautor fungierte Anders Thomas Jensen, der zuvor schon an den Büchern für die erfolgreichen dänischen Kinoproduktionen "Open Hearts" und "Mifune" mitarbeitete. Lone Scherfig wurde für "Wilbur Wants to Kill Himself" 2003 mit dem FIPRESCI-Award ausgezeichnet.

Foto: ottfilm (Kinowelt)