Ein Film aus der Zeit, als das ehemalige Traumpaar John Travolta und Olivia Newton-John geradewegs auf ihr Karrieretief zustrebten: Im Himmel ist der Teufel los, denn der Schöpfer droht der Menschheit mit einer neuen Sintflut, um der Bosheit auf Erden endlich Einhalt zu gebieten. Zum Glück überzeugen ihn seine Engel davon, dass es auf der Erde immer noch Menschen gibt, für die Güte und Nächstenliebe keine leeren Schlagworte sind. Die Wette gilt: Um die Welt vor dem göttlichen Zorn zu retten, müssen die Himmelsboten innerhalb einer Woche zwei Sünder vorweisen, die einander zwar noch nicht kennen, sich aber bald füreinander aufopfern würden. Das Los trifft Bankräuber Zack und die nicht ganz ehrliche Bankangestellte Debbie. Wie zu erwarten stellen sich die beiden Auserwählten alles andere als vorbildlich an...

Angesichts solch alberner Filme ist es eine Überlegung wert, ob der Herrgott mit seinen rabiaten Plänen nicht doch richtig liegt. Regisseur John Herzfeld mixt in seinem TV-Movie naive Moral mit fetten Rührseligkeiten. Auch vom Tempo her liegt hier einiges im Argen: alles sehr zäh. Dass Herzfeld auch ganz andere Töne anschlagen kann, zeigte er 1996 mit seiner Gangsterkomödie "Zwei Tage L. A.".