Judah Ben-Hur (Joseph Morgan, M.) ist auf eine
Galeere verbannt worden

Ben Hur

KINOSTART: 14.07.2011 • Historienfilm • Deutschland, Spanien, Kanada, Großbritannien (2011) • 78 MINUTEN
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prisma-Redaktion
Originaltitel
Charlton Heston and Ben-Hur: A Personal Journey
Produktionsdatum
2011
Produktionsland
Deutschland, Spanien, Kanada, Großbritannien
Laufzeit
78 Minuten

Jerusalem, im Jahre 26 nach Christi Geburt: Die Stadt ist ein Unruheherd im Römischen Imperium. Der junge Aristokrat Judah Ben-Hur (Joseph Morgan, Foto, M.) gilt als moderater Vermittler im Konflikt mit den Besatzern. Statt sich an Plänen für einen blutigen Aufstand zu beteiligen, macht der Kaufmann profitable Geschäfte mit der Garnison. Sein Leben verändert sich schlagartig, als sein römischer Jugendfreund Messala als Militär-Tribun des neuen Statthalters Pontius Pilatus in die Stadt zurückkehrt. Ein harmloser Unfall wird zum Verhängnis: Weil sich beim Einmarsch des Herrschers an seinem Haus ein Dachziegel gelöst hat, wird Judah zu Unrecht von den Römern als Attentäter festgenommen. Obwohl Messala weiß, dass sein Freund unschuldig ist, entscheidet sich der ehrgeizige Offizier aus politischen Gründen gegen sein Gewissen und schickt Judah auf die Galeeren in den sicheren Tod ...

TV-Routinier Steve Shill, der in den Kinos bislang nur mit dem fehlbesetzten Thriller "Obsessed" aufgefallen ist, drehte dieses TV-Remake der gleichnamigen Klassiker von Ben Hur und Ben Hur. Nach der Drehbuchvorlage von Alan Sharp ("Rob Roy", "Das Osterman Weekend", "Die heiße Spur") entstand dieser zum Teil unglaubwürdige und reichlich steif gespielte Zweiteiler, der nie die Qualität seiner großen Vorgänger erreicht. Wie kann es etwa sein, dass Judah nach drei Jahren Galeerenhaft immer noch wie aus dem Ei gepellt und frisch rasiert durch die Gegend marschiert? Auch wenn der aus Wales stammende Hauptdarsteller Joseph Morgan schon in einigen sehenswerten Kinoproduktionen wie etwa "Alexander" oder "Master and Commander - Bis ans Ende der Welt" zu sehen war, an die schauspielerische Präsenz und Wucht eines Ramon Novarro oder Charlton Heston reicht er nie heran. Fazit: ein überflüssiges Remake!

Foto: Pontius Pilate Productions (Muse) Inc./Toni Salabasev

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