Auch wenn die zum Disney-Konzern gehörenden Pixar-Studios in den vergangenen Jahren einige durchschnittliche Werke (etwa "Lightyear" und "Elemental") auf die große Leinwand brachten, steht ihr Name nach wie vor für innovative, gefühlvolle Familienunterhaltung. Noch bevor im Sommer der fünfte Teil der beliebten "Toy Story"-Reihe an den Start gehen wird, schickt die vor 40 Jahren gegründete Animationsschmiede die sich für Naturschutz einsetzende Science-Fiction-Komödie "Hoppers" ins Rennen um die Gunst der Zuschauer.
Im Mittelpunkt des von Daniel Chong inszenierten Films steht die Studentin Mabel, die sich schon als Kind für ein Wasserloch und eine Lichtung hinter dem Haus ihrer Großmutter begeistern konnte. In der Gegenwart kämpft die junge Frau verbissen für die Zukunft eben dieses Ortes, den der Bürgermeister ihrer Stadt für eine Umgehungsstraße plattmachen will. Viel Hoffnung gibt es nicht mehr. Denn alle Tiere sind längst abgewandert. Nur wenn sie zurückkehren, müsste der Bau gestoppt werden.
Dann aber erfährt Mabel, dass ihre Professorin eine bahnbrechende Apparatur entwickelt hat, mit der sich menschliches Bewusstsein in lebensechte Robotertiere übertragen lässt. Die Studentin "hüpft" (daher der Titel!) in eine Biberattrappe, kann sich so den weggezogenen Tieren nähern und mit ihnen kommunizieren. Beim Versuch, sie wieder zu einer Umsiedlung zu bewegen, geht es allerdings drunter und drüber.