Ich will, dass die Wahrheit endlich ans Licht 
kommt! Götz George als Mengele  

Nichts als die Wahrheit

KINOSTART: 23.09.1999 • Thriller • Deutschland (1998) • 102 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Nichts als die Wahrheit
Produktionsdatum
1998
Produktionsland
Deutschland
Einspielergebnis
134.831 USD
Laufzeit
102 Minuten

Mengele. Der Name steht für unvorstellbare Grausamkeiten. Für den jungen Anwalt Peter Rohm ist der "Todesengel von Auschwitz" zur Obsession geworden. Der erfolgreiche Jurist recherchiert seit Jahren zu einem Buch über den KZ-Arzt. Doch er hat bisher keine Zeile geschrieben. Er findet keine Antwort auf die zentrale Frage: Warum? Warum verstümmelt ein Mensch kleine Kinder? Warum schickt er ohne eine Gefühlsregung Hunderttausende in die Gaskammern? "Fragen Sie", sagt der alte Mann. Verschleppt von einem dubiosen Nazi-Verleger sitzt Rohm in Argentinien Josef Mengele gegenüber. Am Ende seines Lebens will sich der Alte der deutschen Justiz stellen. Er will seine Geschichte erzählen. Peter Rohm soll sein Verteidiger sein. Dieser ist entsetzt, ringt mit sich. Schließlich willigt er ein. Für die deutsche Justiz beginnt ein Alptraum. Vor den Augen der Weltöffentlichkeit werden vor Gericht Taten verhandelt, deren Grausamkeit jenseits der menschlichen Vorstellungskraft liegt. Mengele bestreitet sie nicht. Aber er will nur getötet haben, um seinen Opfern langes Leiden im Lager zu ersparen. Als Sterbehilfe ...

Mit den Mitteln des Gerichtsthrillers versucht Regisseur Roland Suso Richter, der mit Götz George schon den gelungenen Boxerfilm "Die Bubi Scholz Story" abdrehte, in dieser fiktiven Geschichte über Wahrheit, Vergangenheit und Schuld zu reflektieren. Zwar gibt Koproduzent und Hauptdarsteller Götz George, den man unter der gelungenen Maske von Hasso von Hugo kaum erkennen kann, sein Bestes, doch die eher dümmlichen Dialoge, das unbeholfene Drehbuch und die vielen Längen kann auch er nicht wettmachen.

Foto: AL!VE

Darsteller

Charakterdarsteller, Regisseur und Drehbuchautor:
Detlef Bothe
Detlef Bothe
Lesermeinung
Doris Schade
Lesermeinung
Frank Röth
Lesermeinung
Götz George in seiner Erfolgsrolle als TV-Kommissar Schimanski.
Götz George
Lesermeinung
Kai Wiesinger
Lesermeinung
Seit er zehn Jahre alt ist, steht Kevin Pollak als Komiker und Alleinunterhalter auf der Bühne.
Kevin Pollak
Lesermeinung
Thriller und Krimis liegen ihr: Kim Dickens
Kim Dickens
Lesermeinung
Luc Feit
Lesermeinung
Maria Schrader - ihr Leben, ihre Filme und ihr Werdegang im Porträt.
Maria Schrader
Lesermeinung
Längst ein alter Hase in Hollywood: Martin Sheen
Martin Sheen
Lesermeinung
Rod Steiger
Lesermeinung

BELIEBTE STARS

Jella Haase als Chantal in "Fack ju Göhte".
Jella Haase
Lesermeinung
Wird gerne als Bösewicht besetzt: Mark Strong
Mark Strong
Lesermeinung
Schauspielerin Angelina Jolie ist auch UN-Botschafterin.
Angelina Jolie
Lesermeinung
Idris Elba erhielt für seine Darstellung als "Luther" 2012 den Golden Globe.
Idris Elba
Lesermeinung
Zurückhaltend und bescheiden: Alan Arkin
Alan Arkin
Lesermeinung
Schauspieler Mark Wahlberg startete als Marky Mark zunächst eine Musik-Karriere.
Mark Wahlberg
Lesermeinung
Dylan O'Brien
Lesermeinung
Hollywoodstar Kevin Costner.
Kevin Costner
Lesermeinung
"Der" Entertainer par excellence: Frank Sinatra
Frank Sinatra
Lesermeinung
Ganz großer Hollywood-Star: Jeff Goldblum.
Jeff Goldblum
Lesermeinung
Androgyne Schönheit: Oscar-Gewinnerin Tilda Swinton.
Tilda Swinton
Lesermeinung
Stand für die großen Regisseure vor der Kamera: John Turturro.
John Turturro
Lesermeinung
Schauspieler Ewan McGregor.
Ewan McGregor
Lesermeinung