Ich bin doch kein Verbrecher! Brian Cox als 
Hermann Göring

Nürnberg - Im Namen der Menschlichkeit

KINOSTART: 16.07.2000 • Geschichtsdrama • Kanada, USA (2000) • 180 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Nuremberg
Produktionsdatum
2000
Produktionsland
Kanada, USA
Budget
24.000.000 USD
Laufzeit
180 Minuten
Kamera
Schnitt
Im Mai 1945 wird Robert Jackson, Richter am Obersten Bundesgericht der USA, zum Chef der Anklagebehörde eines in der Geschichte der Rechtsprechung einmaligen Prozesses bestellt. Erstmals sollen Staatsmänner in einer fairen Verhandlung persönlich für Angriffskriege und organisierte Massenvernichtung zur Rechenschaft gezogen und bestraft werden. Mithilfe eines ausgewählten Stabes und seiner geschätzten Assistentin Elsie bereitet Jackson den Prozess gegen die deutschen Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg vor...

Yves Simoneaus ("Intensity - Allein gegen den Killer", "Tödliche Absichten") hochdramatische und viel gelobte Verfilmung basiert auf Joseph E. Persicos 1994 erschienenem Buch "Nuremberg Infamy On Trial" und Transkripten des Prozesses. Das zweiteilige Gerichtsdrama zeichnet die Geschehnisse um den Kriegsverbrecherprozess 1945/46 in Nürnberg nach. Dabei bemühte man sich trotz Fehler im Detail um Glaubwürdigkeit, auch wenn eine unnötige Lovestory zwischen dem Chefankläger und seiner Sekretärin hinzukam. Als charismatisches Scheusal Hermann Göring zeigt Brian Cox eine überzeugende Leistung. Fragwürdig ist dagegen die allzu positive Darstellung von Rüstungsminister Albert Speer.

Darsteller
Schon sehr früh ein vielbeschäftigter Mann: Alec Baldwin.
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Schotttischer Charakterdarsteller: Brian Cox
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