Run All Night

KINOSTART: 16.04.2015 • Actionfilm • USA (2015) • 114 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Run All Night
Produktionsdatum
2015
Produktionsland
USA
Budget
50.000.000 USD
Einspielergebnis
71.561.644 USD
Laufzeit
114 Minuten

Der Brooklyn-Gangster und erfahrene Profi-Killer Jimmy Conlon war einst unter dem Namen Totengräber bekannt – aber das ist lange her. Inzwischen nützt ihm seine enge Freundschaft mit dem Paten Shawn Maguire nicht mehr viel: Jimmy ist 55, die Sünden seiner Vergangenheit holen ihn ein – und zwar in Gestalt jenes verbissenen Detective, der Jimmy seit 30 Jahren dicht auf den Fersen bleibt.

In letzter Zeit sieht Jimmy keinen anderen Ausweg, als seinen Frust im Whiskey zu ertränken. Von seinem Sohn Mike hat Jimmy schon lange nichts mehr gehört. Doch als Mike auf die Abschussliste gerät, muss sich Jimmy für eine Seite entscheiden: Entweder er bleibt der Gangsterfamilie treu, der er sich angeschlossen hat, oder er steht zu seiner eigentlichen Familie, die er vor Jahren im Stich gelassen hat.

Mike ist auf der Flucht, und vielleicht muss Jimmy die Fehler der Vergangenheit wettmachen, indem er seinen Sohn vor dem Schicksal bewahrt, das ihm selbst auf jeden Fall bevorsteht: das Rendezvous mit einer Kugel. Ab sofort kann Jimmy sich auf niemanden mehr verlassen – nur eine Nacht bleibt ihm, um sich darüber klar zu werden, wo seine Verantwortung liegt und wie er das Versäumte nachholen kann ...

Intensiver Thriller mit starken Darstellern

Mit Rachefeldzügen kennt sich Liam Neeson bestens aus. Musste er 2009 in "96 Hours" noch seine entführte Tochter retten, gilt es diesmal seinen Sohn Mike (Joel Kinnaman) vor Schlimmerem zu bewahren - da kommt es auch mal vor, dass der Vater reihenweise Widersacher tötet, damit sein Sohn nicht selbst zum Mörder wird.

Was ein platter Action-Kracher hätte sein können, entwickelt sich in den rund 110 Minuten zu einem intensiven Thriller. Das liegt vor allem an Ed Harris ("Gravity", "A History of Violence") in der Rolle des Mafiabosses Shawn Maguire. Sein Spiel ist dem von Neeson ebenbürtig und die Spannung zwischen den langjährigen Freunden, die nun zu Feinden werden, ist jederzeit spürbar.

Unterm Strich bleibt ein geradliniger und kompromissloser Actionthriller, der vom Berliner Kameramann Martin Ruhe ("The American") packend eingefangen wurde.

Darsteller
Mal zart, mal hart: Ed Harris.
Ed Harris
Lesermeinung
Gut aussehender Schwede: Joel Kinnaman.
Joel Kinnaman
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Längst nicht mehr nur auf das Charakterfach festgelegt: Liam Neeson.
Liam Neeson
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Nick Nolte, Schauspieler mit Ecken und Kanten.
Nick Nolte
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