Der 47-jährige Wirtschaftsmanager Kurt Wiedemann steht vor den Scherbenhaufen seiner Existenz: Er ist arbeitslos, findet keine Anstellung mehr und und sein attraktive junge Frau hat ein Verhältnis mit dem Aufsteiger Christian Zehle. Schließlich sieht Wiedemann nur noch einen Ausweg: Er lauert dem Nebenbuhler auf, ermordet ihn und arrangiert die Begleitumstände so, als habe er Zehle beim Einbruch überrascht und dabei erschossen. In Wahrheit hat Wiedemann die Wertsachen bereits beiseite geschafft und will nun zusätzlich das Geld von der Versicherung kassieren. Doch der skrupellose Täter hat die Rechnung ohne das Ermittlungsgeschick von Kommissar Haferkamp gemacht. Noch dazu wird er schon bald erpresst ...

Dieser spannende wie gut gespielte Krimi war nach "Tatort - Zwei Leben", "Tatort - Spätlese" und "Tatort - Die Kugel im Leib" der vierte gemeinsame "Tatort", den Regisseur Wolfgang Staudte mit dem unvergessenen Hansjörg Felmy drehte. Nach dem Drehbuch von Peter Hemmer ("Rosa Roth - Die Gedanken sind frei") entstand ein Fall, der zeigt, wie weit ein verzweifelter Mensch gehen kann, der sich in seiner Existenz bedroht sieht. Noch im gleichen Jahr entstand mit "Tatort - Schönes Wochenende", der letzte gemeinsame "Tatort" von Regisseur Staudte und seinem Hauptdarsteller Felmy.

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