Schimanskis Kollege und Freund, Inspektor Hollai, der drei Jahre als V-Mann im Untergrund gearbeitet hatte, ist "verbrannt" - die andere Seite hat erfahren, dass er Polizist ist. Nun kehrt er in den Polizeidienst zurück. Er hat von einem Millionending gehört, das geplant wird: ein Geldtransport soll überfallen werden. Zusammen mit Schimanski bearbeitet er den Fall. Schimanski merkt schon bald, wie schwer es seinem Freund fällt, die angenommene Existenz als Krimineller aufzugeben, sich an den Alltagstrott, die Büroarbeit des normalen Polizeidienstes zu gewöhnen. Immer mehr keimt in ihm der Verdacht, dass Hollai noch Kontakt zur anderen Seite hat, ja, dass er auch bei dem geplanten Millionending seine Hände mit im Spiel hat. Der Termin, an dem der Überfall stattfinden soll, rückt immer näher ...

Mit diesem zweiten Krimi um das beliebte Duisburger Ermittler-Duo Götz George/Eberhard Feik gab Regisseurin Ilse Hoffmann ("Tatort - Unversöhnlich", "Zwei Männer und ein Baby") ihr Debüt für die erfolgreichste deutsche Krimiserie. Nach dem ganz auf Götz George zugeschnittenen Drehbuch von "Tatort"-Profi Felix Huby entstand so ein spannender Ruhr-Krimi mit "Anwalt Abel" alias Günther-Maria Halmer in der Rolle eines Polizisten, der sich nach einem Undercover-Einsatz nicht mehr zurecht findet. Regisseurin Hofmann drehte mit Hauptdarsteller George später auch die gelungenen Werke "Schulz & Schulz" (1989) und "Das Schwein - Eine deutsche Karriere" (1994).

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