Im bunten Getümmel eines feuchtfröhlichen Faschingsfestes wird ein chinesischer Student von einem Maskierten erstochen. Wie sich herausstellt, war der Ermordete ein kleines Rädchen im Getriebe einer machtvollen Gruppe von chinesischen Schutzgelderpressern, die die Chinarestaurants der Stadt kontrollieren und systematisch ausnehmen. Ihre Methode scheint auf den ersten Blick beinahe harmlos: Fast schon im legalen Rahmen werden exotische Zierfische an die chinesischen Lokale "vermietet". Nur sehr schwer dringen die Kommissare Batic und Leitmayr in die hermetisch abgeriegelte und fremd anmutende Welt der Chinesen in München ein ...

Regisseurin Maria Knilli inszenierte nach dem Buch von Volker Maria Arend und Andreas Missler-Morell einen der frühen Fälle des Münchner Ermittler-Duos alias Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl, die sich hier mit der chinesischen Mafia auseinandersetzen müssen. Doch nur schwer dringen sie in die hermetisch abgeriegelte und fremd anmutende Welt ihrer Widersacher ein, die sich hinter der Maske distanzierter Höflichkeit und vorgeblicher Ahnungslosigkeit verschanzen. Das ist wie fast immer solide inszeniert, nur mit der Glaubwürdigkeit hapert es ein wenig.

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