Es sieht wie eine Hinrichtung aus: Im Wald wird an einen Baumstamm gefesselt die Leiche des Softwareunternehmers Michael Scholten gefunden - von vier Kugeln getroffen. Es stellt sich heraus, dass die Firma Scholtens finanziell längst nicht mehr so gut dastand wie behauptet. Ein mögliches Fiasko für die Aktionäre könnte also ein potenzielles Mordmotiv gewesen sein. Doch Hauptkommissar Casstorff zögert: Der Leichenfundort war nicht der Ort von Scholtens Tod. Zwei Verdächtige geraten schnell ins Visier: Scholtens Geschäftspartner Manfred Feurer und der Taxifahrer Roland Pötschke, der durch einen Aktientipp Scholtens völlig ruiniert ist...

"Tatort"-Routinier Thomas Bohn drehte einen spannenden TV-Krimi, der nicht nur durch eine verwickelte Geschichte, sondern vor allem durch die guten Dartsteller von den ansonsten meist durchschnittlichen "Tatort"-Produktionen herausragt. Thomas Bohn versuchte 1998 mit "Straight Shooter" auch im Kino Fuß zu fassen.