Der Wissenschaftler Dr. Fred Stiller arbeitet im "Institut für Kybernetik und Zukunftsforschung" an Simulacron I - einem elektronischen Monstrum, das die Computertechnologie auf eine neue Stufe heben soll. Simulacron kann, wenn es funktioniert, gesellschaftliche, ökonomische und politische Vorgänge der Zukunft derart exakt voraussagen, als seien sie Wirklichkeit. Als der Leiter des Forschungsprojektes unter mysteriösen Umständen stirbt, häufen sich bald rätselhafte Vorkommnisse ...

Der nach der Vorlage "Simulacron-3" des US-Schriftstellers Daniel F. Galouye entstandene Film spielt in einer nicht näher bestimmten Zeit, die die Zukunft sein könnte, aber der damaligen Gegenwart irgendwie verblüffend ähnlich sieht. Lange vor Welterfolgen wie "Matrix" beschäftigte sich Rainer Werner Fassbinder absolut packend mit virtuellen Welten, in denen deren Bewohner nicht wissen, dass sie nur ein Programm sind.

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