In einem entlegenen tschechischen Dorf pendelt das Leben zwischen der Arbeit und dem Gang in die Kneipe. Das Ereignis des Jahres ist der Feuerwehrball. Kaja, der Sohn des selbsternannten Dorfphilosophen, ist ein schüchterner und einfacher Holzfäller, der ein Auge auf Bozka geworfen hat, das Mädchen, das im Dorfkiosk arbeitet. Leider hat die etwas mit Lada, dem Dorfdandy und Michael Jackson-Imitator. Selbstverständlich kann Kaja sich mit ihm nicht messen. Dann trifft sein Bruder unerwartet im Dorf ein und der Feuerwehrball beginnt...

Kinofreunde erinnern sich immer wieder gern an Milos Formans ungemein komische Sozialsatire "Der Feuerwehrball", in der der Regisseur bereits 1967 mit hämischer Freude die Engstirnigkeit und Kleinbürgerlichkeit der Menschen in einem böhmischen Dorf entlarvte. Dieses Thema greift auch Bohdan Sláma in seiner liebevoll beobachteten und machmal grotesken Tragikomödie auf, die er mit weniger als einer Million Euro Budget abdrehte. Wie Forman thematisiert er das Leben in einem mährischen Dorf, das scheinbar nur noch für den jährlichen Feuerwehrball lebt.