Der geistig beschränkte Gärtner Chance arbeitet in Washington. Er hat sich immer nur im Garten und im Haus seines Arbeitgebers aufgehalten und kennt die Außenwelt lediglich aus dem Fernseher. Als sein Arbeitgeber stirbt, muss Chance das Anwesen verlassen. Kaum auf der Straße, wird er von einem Auto angefahren. Die Fahrerin ist Eve Rand, die Frau des einflussreichen Benjamin Turnbull Rand, der mit dem amerikanischen Präsidenten befreundet ist. Eve nimmt Chance mit nach Hause, um ihn zu versorgen, und ist von seinem naiven Charme gerührt. Das Ehepaar Rand und seine Freunde missverstehen die unbedarften Äußerungen ihres neuen Hausgenossen, die in ihren Ohren wie prophetische Verkündigungen klingen. Ohne recht zu wissen, wie ihm geschieht, wird Chance auf einmal von hochrangigen Politikern hofiert und steigt zum Berater des Präsidenten auf...

Medienrummel und Politik als Farce: Diese ruhig erzählte, sarkastische Komödie von Regisseur Hal Ashby ("Harold und Maude") war die letzte Arbeit von Hauptdarsteller Peter Sellers, der sich hier als Mann, der die Welt nur aus dem Fernseher kennt, von seiner besten Seite präsentiert. Dass der naive Hauptcharater am Ende gar übers Wasser geht, erzürnte seinerzeit streng christliche Gemüter, die darin eine Beleidigung Jesu sahen.