Die 24-jährige Carla hat endlich ihren Schulabschluss gepackt. Die junge Frau ist leicht geistig behindert und kehrt nun aus der Sonderschule in ihr Elternhaus zurück. Inzwischen hat sie aber auch ihren eigenen Kopf entwickelt, und ihre Mutter ist entsetzt, als Carla nicht nur ein eigenes Apartment beziehen möchte, sondern auch noch auf die Berufsschule will. Sie lernt den auch nicht ganz so hellen Danny kennen und verliebt sich in ihn.

Erfolgregisseur Garry Marshall ("Pretty Woman") drehte einen sentimentalen Familienfilm, der etwas verspätet auf der Welle der oscarträchtigen Behindertenfilme mitschwimmt. Das gibt dankbare Rollen für alle Beteiligten, und vor allem Juliette Lewis bemüht sich nach Kräften, aber die Figur, die sie spielt, nervt irgendwo. Eine realistische Darstellung des Daseins geistigbehinderter Menschen darf man nicht erwarten, dafür typische Rührseligkeiten à la Hollywood. Der Darsteller des Danny, Giovanni Ribisi, zählt zu den vielversprechendsten Newcomern Hollywoods. Zuletzt sah man ihn in "Der Soldat James Ryan" von Steven Spielberg.