Beim Briefmarkenhändler Klaven wird eingebrochen. Der Täter findet eine relativ geringe Beute, am nächsten Tag jedoch heißt es, dass eine wertvolle Sammlung verschwunden sei. Klaven hat offensichtlich bei sich einbrechen lassen, um die Versicherung zu betrügen. Sein Schwager Storck, der die Tat beobachtet, den Einbrecher verfolgt und ihn dabei unbeabsichtigt getötet hat, sieht eine Möglichkeit, seine katastrophale finanzielle Lage aufzubessern: Er erpresst seinen Schwager wegen des Versicherungsbetrugs. Kommissar Haferkamp hat Mühe, sich in diesem Fall zurechtzufinden. Welche Rolle spielt Gertrud, die Frau des getöteten Einbrechers? Hat deren Bruder Stefan etwas mit dieser Sache zu tun? Erst als Haferkamp dahinter kommt, dass Storck von seinem Schwager ein Schweigegeld verlangt, findet er den Schlüssel zur Lösung des Falles ...

Einer der ersten Regiearbeiten des späteren "Tatort"-Veterans Hartmut Griesmayr ("Tatort - Alles umsonst"). In seiner zweiten Produktion (nach "Ein Schuss zuviel", ebenfalls 1979) mit dem unvergessenen Hansjörg Felmy als Kommissar Haferkamp setzte Griesmayr auf eine geradlinige Regie, die auf dem Drehbuch von Herbert Lichtenfeld (1927-2001) beruht, der in seiner langen Karriere insgesamt 19 Episoden der erfolgreichsten deutschen Krimi-Reihe schrieb. Hinter der Kamera stand Joseph Vilsmaier, der später auch als Regisseur Karriere machte.

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