Eine Mordserie schreckt den voll belegten Tourismusort Lahnenberg aus seiner fröhlichen Betriebsamkeit auf. Das Dorf leert sich zusehends, da die Gäste des Ortes um ihr Leben fürchten - für die Hoteliers eine finanzielle Katastrophe. Dementsprechend hoch ist der Druck auf die Kriminalisten Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Stefanie Gschnitzer (Roswitha Szyszkowitz), die eine schnelle Lösung des Falls herbeiführen müssen. Denn die Ermittlungen sind ein Wettlauf mit der Zeit, da der Täter täglich einen Mord an einem Touristen begeht, den er perfekt plant und durchführt. Ist es ein reiner Zufall, dass alle Opfer Gäste des Alpenhotels waren? Die Hinweise sind spärlich, aber eines haben alle Mordfälle gemeinsam: Bei jeder Leiche hinterlässt der Mörder ein "tödliches Souvenir" - eine Schneekugel. Moritz Eisner und Stefanie Gschnitzer schlagen sich während ihrer Ermittlungen in diesem höchst komplexen Fall durch den finanziellen und emotionalen Dschungel des Ortes und der führenden Hoteliersfamilie Kofler, in deren Besitz das Alpenhotel ist. Der Kreis der Verdächtigen wird immer größer: Da gibt es den Bruder Werner (Martin Walch) des Lahnenberger Hotel-Kaisers, Markus Kofler (Alexander Strobele), der sich mit der Art des praktizierten Tourismus ebenso wenig identifizieren kann wie dessen alter Vater (Theo Rufinatscha), der sich gegen die Übermacht der Kofler-Brüder nicht durchsetzen kann. Und zuletzt wird auch der im Alpenhotel beschäftigte DJ und Animateur Jan (Philipp Hochmaier), der mit einem Mordopfer tags zuvor einen handfesten Streit hatte, von den Kommissaren genauer unter die Lupe genommen. Aber wo liegt das Motiv? Die meisten Dorfbewohner leben vom Tourismus, arbeiten in der Branche, in der Gastronomie oder sind selbst Hoteliers. Moritz Eisner und Stefanie Gschnitzer kommen der Mordserie nach einigen falschen Fährten auf den Grund. Die Lösung finden sie in der fernen Vergangenheit.