Nach einer wichtigen Partie wird der Profi-Fußballer Kevin Faber tot am Ufer eines Sees aufgefunden - erschlagen. Eine Tat im Affekt oder ein geplanter Mord? Charlotte Lindholm ist erschüttert: Nur wenige Stunden vor seinem Tod hat Faber ihrem Sohn David im Stadion ein Autogramm gegeben. Schon bald verfolgt die Kommissarin mehrere Spuren: Hatte Faber mit einem kritischen Interview seine Fans vor den Kopf gestoßen, war der Mord eine Abrechnung von Hooligans? Welche Rolle spielt Fabers Kollege und engster Freund Ben Nenbroock - war Nenbrook eifersüchtig auf seinen erfolgreichen Freund, der eine glänzende Karriere vor sich hatte? Und wie sah das Privatleben Fabers aus, lebte er wirklich glücklich mit einer Frau zusammen?

Ein routiniert inszenierter Krimi von Nils Willbrandt ("Nichts ist vergessen", "Tatort - Leben gegen Leben"), dem es allerdings an Glaubwürdigkeit mangelt. Zu weit hergeholt ist diese Geschichte, die Drehbuchautor Harald Göckeritz ("Die Leibwächterin") in der Fußballszene ansiedelte. In "Mord in der ersten Liga" tritt endlich wieder ein Mann in das Leben der allein erziehenden Ermittlerin Lindholm, die nun statt mit Ingo Naujoks, der freiwillig aus der Krimiserie ausstieg, mit Benjamin Sadler ("Contergan - Eine einzige Tablette", "Krupp - Eine deutsche Familie") flirten kann. Na dann!