Sie wollen den gleichen Mann: María (Penélope
Cruz, l.) und Cristina (Scarlett Johansson)

Vicky Cristina Barcelona

KINOSTART: 04.12.2008 • Komödie • USA (2008) • 96 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Vicky Cristina Barcelona
Produktionsdatum
2008
Produktionsland
USA
Budget
15.000.000 USD
Einspielergebnis
96.408.652 USD
Laufzeit
96 Minuten
Regie

Die beiden amerikanischen Freundinnen Vicky und Cristina amüsieren sich in Barcelona. Während Vicky versucht, ihre katalanischen Wurzeln aufzuspüren, sucht die Freidenkerin Cristina ihr Glück. Als die beiden von dem Künstler Juan Antonio zu einem Sex-Wochenende eingeladen werden, lehnt die verlobte Vicky ab, obwohl sie sich durchaus vorstellen könnte, damit ihrem grauen Beziehungsalltag mit einem New Yorker Geschäftsmann zu entrinnen. Cristina lässt sich auf den offensichtlichen Macho ein. Doch das Wochenende wird durch das unerwartete Auftauchen von Juans Ex-Frau María Elena jäh gestört. Dann allerdings beginnt eine seltsame ménage à trois. Von der wiederum ist auch Vicky fasziniert ...

Zugegeben: Bei derlei Inhalt und Besetzung erwartet man einen hocherotischen Beziehungsreigen. Doch Regisseur Woody Allen war nie ein Macher erotischer Filme. Hier spielt sich das Ganze eher in den Gedanken des Zuschauers ab. Was man geboten bekommt: starke Darsteller, wunderbare Spanienbilder und prickelnde Dialoge (allerdings frei von Allens typisch jüdischen Witz) über Kunst und Kultur und körperliche Genüsse wie Essen und Sex. Kein typischer Woody-Allen-Film, aber eine angenehm zu schauende Sommerkomödie, die für die prüden USA natürlich mehr Brisanz besitzt als für uns. 2009 gab's dafür den Golden Globe als bester Film in der Kategorie Musical/Komödie, Penélope Cruz wurde für ihre Rolle der María Elena mit dem Oscar als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet.

Foto: Concorde

Darsteller

Inbegriff des spanischen Macho: Javier Bardem
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Eher der Kumpeltyp: Kevin Dunn.
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Penélope Cruz liebt Chopin und The Who.
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