Das nordenglische Salford, 1976: Der mit seinem Leben unzufriedene Schüler Sajid und jüngste Spross der Familie Khan schwänzt die ungeliebte Schule und wird gegenüber Papa George immer aufmüpfiger, zumal er dessen Lebensphilosophie als hinterwäldlerisch ansieht. Bald weiß George nur noch einen Rat, um den "verlorenen" Sohn auf den Pfad der Tugend zurückzubringen: eine Reise in seine ferne Heimat. Dort allerdings wartet schon Georges erste Frau, um ihr Leid zu klagen, weil ihr Ex sie vor 30 Jahren sitzen ließ. Sajid sucht derweil im ländlichen Pandschab nach Abenteuern und trifft auf Zaid, den er als neuen Freund gewinnt ...

Dies ist sozusagen die Fortsetzung des einstigen Culture-Clash-Erfolgs "East Is East" (Autor Ayub Khan-Din schrieb auch hier das Drehbuch). Man erfährt, wie das Leben von George und Ella Khan weitergeht. Wie der Vorläufer geht es auch hier um das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen und deren Lebensweisen. Auch wenn die durchaus warmherzig erzählte Geschichte manchmal auf der Stelle tritt, sorgen viele Gags dennoch für angenehme Unterhaltung.

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