Vom Leben frustriert: Ellen Burstyn und Diane Ladd

Alice lebt hier nicht mehr

KINOSTART: 09.12.1974 • Tragikomödie • USA (1974) • 112 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Alice Doesn't Live here Anymore
Produktionsdatum
1974
Produktionsland
USA
Budget
1.800.000 USD
Einspielergebnis
21.000.000 USD
Laufzeit
112 Minuten
Alice Hyatt hat von Kind auf davon geträumt, eine erfolgreiche Sängerin zu werden. Statt dessen landete sie in einer enttäuschenden Ehe mit Don, der ständig an ihr herumnörgelt oder Tobsuchtsanfälle hat. Als dieser tödlich verunglückt, sieht Alice eine Chance, mit 32 Jahren ihren Jugendtraum doch noch zu verwirklichen. Sie verkauft ihre bescheidene Habe und macht sich zusammen mit ihrem zwölfjährigen Sohn Tommy auf die lange Fahrt nach Monterey in Kalifornien, wo sie aufgewachsen ist...

Martin Scorsese beschreibt in seiner Tragikomödie mit viel Realismus Stationen und deprimierende Erfahrungen einer jungen Witwe, die sich freizukämpfen versucht. Endlose Autobahnen, triste Motels, die Begehrlichkeit von Männern, die bei Alice ihr Abenteuer suchen, ihr Sohn Tommy, rüde in seiner Ausdrucksweise und doch an seiner Mutter hängend, kontrastieren eindrucksvoll mit einem Lebenstraum, der wohl nie Wirklichkeit werden wird. Dennoch gibt es bei aller Tristesse und Bitternis doch immer wieder Lichtblicke und Momente von Komik, die das Bild glaubwürdig nuancieren. Für ihre Darstellung der Alice wurde Ellen Burstyn mit dem Oscar ausgezeichnet.

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