Historische Begegnung: Sabin Tambrea als Ludwig
und Hannah Herzsprung als Sisi

Ludwig II.

KINOSTART: 27.12.2012 • Historiendrama • Deutschland, Österreich (2012) • 130 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Ludwig II
Produktionsdatum
2012
Produktionsland
Deutschland, Österreich
Laufzeit
130 Minuten
Schnitt

Als der 18-jährige Ludwig zum König von Bayern gekrönt wird, ist er noch voller Enthusiasmus und Idealismus, glaubt er doch Krieg und Armut von seinen Untertanen fernhalten zu können. Er träumt von einem Reich, in dem Frieden, Glück und Schönheit im Mittelpunkt stehen. So gibt er die Staatsgelder nicht für Waffen und Armeen, sondern für Theater, Kunst- und Musiksäle aus. Da er die Opern von Richard Wagner liebt, holt er den durchaus umstrittenen Komponisten an seinen Hof. Auch sein anfänglich hohes Interesse an der Politik lässt mehr und mehr nach. Als Bayern dann auch noch in den Krieg mit Preußen und Frankreich verwickelt wird und eine tiefe Niederlagen erleidet, fordern Ludwigs Minister, die teure Förderung Wagners endlich einzustellen. Ludwig sagt schließlich auch noch die freudig erwartete Hochzeit mit seiner Kusine Sophie, Schwester der österreichischen Kaiserin Sisi, ab und verschanzt sich mehr und mehr in seiner Traumwelt. So treibt er schließlich auch sein Lieblingsprojekt, den Bau des Schlosses Neuschwanstein, voran. Doch seine Gegner schlafen nicht ...

Es bleibt wohl ein Geheimnis, warum man dieses Stoff nach dem vortrefflichen Ludwig II. von Luchino Visconti nun noch einmal angepackt hat. Denn diese langweilige Neuinterpretation der Ereignisse plätschert betulich vor sich hin, wirkt in großen Teilen wie ein aufgeplustertes Kasperl-Theater, leidet extrem unter den vielen Fehlbesetzungen (mitten im Film wird der Ludwig-Darsteller Sabin Tambrea unerklärlich durch Sebastian Schipper ersetzt, während andere Schauspieler auf älter geschminkt wurden), den schlechten Dialogen und den völlig undramatisch aneinander gereihten Szenen, als gelte es, historische Begebenheiten abzuhaken. Darüber hinaus wählte Regisseur Peter Sehr die wohl langweiligste Variante von Ludwigs Tod. Wenn man schon historische Stoffe fiktionalisiert, dann doch wenigstens halbwegs spannend. Das wurde hier gänzlich versäumt. Außer einem Aufmarsch hübscher Kostüme hat diese Neuinterpretatuion nichts zu bieten.

Foto: © Bavaria Pictures, Dor Film, Warner Bros. Entertainment GmbH, Rolize, B.A. Production, ARRI Film & TV Services / Stefan Falke

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