Die junge Ulla bittet Schimanski um Hilfe: Ihr Lebensgefährte Michael Mungo ist verschwunden. Der Journalist untersuchte zuletzt als Reiseleiter getarnt die zwielichtigen Geschäfte eines großen Busunternehmens. Schimanski begleitet Ulla zu ihrem einsam gelegenen Haus, das offensichtlich durchsucht worden ist. Ulla weiß angeblich nicht, wer hier nach was geforscht haben kann. Als die beiden wieder in die Stadt fahren wollen, werden sie vom Wald aus beschossen und ins Haus zurückgetrieben. Alle weiteren Ausbruchsversuche scheitern im Feuer der unsichtbaren Schützen. Ulla irritiert Schimanski: Einerseits zieht sie ihn an, andererseits misstraut er ihr. Sie ist ihm zu ahnungslos; hat sie ihn in eine Falle gelockt? Auf der Suche nach dem verschwundenen Kollegen stösst Thanner auf eine Spur im Rauschgiftdezernat, die ihn aber nicht weiterführt. Jetzt fahndet er nach der Frau, mit der Schimanski verschwunden ist, denn alles deutet darauf hin, dass er sich in großer Gefahr befindet. Im Haus ist außer Schimanski und Ulla inzwischen auch Franz gefangen, ein junger Mann von einem alternativen Bauernhof in der Nähe; die heimtückischen Schützen lassen die Leute zwar rein, aber nicht wieder raus. Endlich geben sich die Belagerer zu erkennen. Sie haben Mungo in ihrer Gewalt und stellen ultimative Forderungen. Endlich entschließt sich Ulla, die Karten auf den Tisch zu legen ...

Diese wenig glaubhaft daher kommende Folge der beliebten Krimireihe drehte erneut Peter Adam, der mit Götz George und Eberhard Feik zuvor schon drei durchaus gelungene Episoden ("Tatort - Das Mädchen auf der Treppe", "Tatort - Miriam", "Tatort - Rechnung ohne Wirt") mit dem Duisburger Duo in Szene gesetzt hatte.

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