Schimanski und Thanner werden zum Tatort gerufen: In einem Duisburger Bus liegt ein Toter - wie es scheint das zufällige Opfer einer Messerstecherei. Der Ermordete war Inhaber eines Tanzstudios, das er gemeinsam mit seiner Frau, Manuela Prinz, betrieb. Die Ermittlungen ergeben, dass es sich bei dem Täter um einen Thailänder handelt. Aber als die Kommissare ihn ausfindig gemacht haben, stehen sie vor einer weiteren Leiche. Alles deutet darauf hin, dass der Thailänder Selbstmord begangen hat. Schimanski vermutet jedoch, dass die spröde Manuela ihm nicht alles sagt, was sie weiß. Aber plötzlich ist sie es, die ihn um Hilfe bittet: "Geschäftsfreunde" ihres Mannes haben sich bei ihr gemeldet und ihr Leben bedroht, falls sie nicht weitere "Lieferungen" sicherstellt. Manuela schwört, nichts über die Geschäfte ihres Mannes zu wissen. Sie ist jedoch bereit, mit der Polizei zusammenzuarbeiten. Dabei stellt sich heraus, dass Prinz mit Mädchen aus Thailand handelte, die an Bordelle und Peepshows verschachert wurden ...

Einmal mehr inszenierte "Tatort"-Routinier Hajo Gies - dieses Mal nach einer Vorlage seines Bruder Martin - einen Fall um den Duisburger Ermittler Horst Schimanski alias Götz George, der es hier mit einer Frauenhändlerbande zu tun bekommt. Für die Musik sorgte Dieter Bohlen, inzwischen zum Juror von "Deutschland sucht den Superstar" aufgestiegen, und in einer kleinen Nebenrolle ist Bodybuilder Ralf Möller ("Far Cry", "Postal", "Pathfinder - Fährte des Kriegers") zu sehen, der es auf den Spuren von Arnold Schwarzenegger sogar zum anerkannten Darsteller gebracht hat.

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