Zwei Dinge muss Richard seiner Mutter Maria beichten: Er studiert nicht mehr Jura, sondern ist Comiczeichner, und er wird in zwei Wochen nach Kanada zu seiner Freundin ziehen. Maria, die Richard nach dem frühen Tod ihres Mannes allein großgezogen hat und einen Feinkostimbiss betreibt, hängt sehr an ihrem Sohn. Als völlig unerwartet Marias beste Freundin Regina stirbt, schafft es Richard nicht, der Mutter die Wahrheit zu sagen. Stattdessen willigt er ein, Reginas Erbe, einen alten Alfa Spider, mit der Mutter zusammen aus der Oberpfalz nach München zu holen. Er hofft auf eine günstige Gelegenheit für seine Beichte. Doch unterwegs läuft ihm die Zeit davon. Pannen und Hindernisse halten Mutter und Sohn auf: Als das Auto streikt, hängen sie in einem kleinen Dorf fest, weil die Ersatzteile geliefert werden müssen. Als Entschädigung laden die beiden italienischen Automechaniker die beiden zum Abendessen ein und Maria entscheidet spontan, nicht gleich nach Hause, sondern mit Sohn und Cabrio nach Italien zu fahren. Die gemeinsamen Erlebnisse in der Einsamkeit und Schönheit der Landschaft des Bayerischen Waldes, die skurrilen und emotionalen Begegnungen mit Einheimischen und der Genuss des Fahrens im offenen Spider, bringen Mutter und Sohn einander näher. Richard steht schließlich zu sich und seinen Träumen und Maria kann mit dieser Wahrheit umgehen. Obwohl ihr Sohn nach Kanada gehen wird, gewinnt sie am meisten durch die Reise, denn sie hat ihre Lebensfreude zurückgewonnen und sich nach Jahren wieder verliebt.