Dina (Jessica Richter) weist auf die Gefahren von
Warenkennzeichnungen hin
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Wer rettet Dina Foxx?

KINOSTART: 20.04.2011 • Krimi • Deutschland (2011) • 50 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Wer rettet Dina Foxx?
Produktionsdatum
2011
Produktionsland
Deutschland
Laufzeit
50 Minuten

Die junge Datenschutzaktivistin Dina Foxx (Jessica Richter, Foto) wird festgenommen und beschuldigt, ihren Freund Vasco ermordet zu haben. Im Gefängnis berichtet sie ihrem Anwalt Dr. Bernd Pitz, wie sie vor kurzem von ihrer idealistischen Gruppe ww.freidaten.org/ freidaten.org zur Firma Avadata wechselte, um dort für ein spezielles Computer-Programm zu werben. Dieses Programm ist eine Art Daten-Radiergummi, mit dem im Netz verstreute unliebsame Informationen gelöscht oder eingesammelt werden können. Doch dann stoßen ihrem Freund Vasco, der ebenfalls bei Avadata arbeitet, zunehmend seltsame Dinge zu, wie falsche Bankbuchungen und Unfälle mit technischen Geräten. Als er immer paranoider wird und sich sogar von ihr trennt, versteht Dina die Welt nicht mehr. Eines Tages wird Vasco tot aufgefunden. Dina ist geschockt und fest überzeugt, dass Vasco ermordet wurde. Auf eigene Faust beginnt sie mit Nachforschungen. Dabei stößt sie auf die geheimnisvolle Firma Qoppamax, über die Vasco zuletzt recherchiert hatte. Sie ist sich sicher: Vasco war einer großen Sache auf der Spur, und sie selbst sitzt nur im Gefängnis, weil sie für jemanden zu einer großen Gefahr geworden ist ...

Ein Experiment soll es sein, was das ZDF heute startet: Sobald dieser TV-Krimi von Max Zeitler, der mit Boris Dennulat ("Blindflug") auch das Buch schrieb, endet, startet im Internet der interaktive Krimi. Drei Wochen lang haben Zuschauer die Möglichkeit, selbst zu ermitteln - allein oder zusammen mit anderen Nutzern. Dina Foxx' Wohnung wird zum Datenschutzraum, in dem es gilt, online Spuren zu sammeln und so zur Klärung des Falls beizutragen. Gleichzeitig kann man sich dort spielerisch über das Thema Datenschutz informieren. Und auf www.freidaten.org warten komplexere Aufgaben zur Lösung des Falls. Und alle, die einfach nur dem Fortgang der Geschichte folgen wollen, können sich in einer "Lean-Back"-Variante regelmäßig auf www.freidaten.org über die neuesten Entwicklungen und Ereignisse informieren. Insgesamt bietet der interaktive Krimi 14 weitere Websites, 20 Social Media Profile, 55 Videos mit mehreren Stunden Spieldauer, 25 Audio-Beiträge sowie zahlreiche Fotos und speziell erstellte Rätsel und Dokumente. So ganz neu ist das Experiment allerdings nicht, denn schon 2010 verwirklichte der SWR mit der Serie "Alpha 0.7 - Der Feind in Dir" ein ähnliches Konzept. prisma berichtete: "Nur Fiction oder schon Realität?"

Foto: ZDF/Florian Foest

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