Wilsberg, Alex, Ekki und Anna feiern ausgelassen bis spät in die Nacht. Alex hat ihren ersten Fall als Anwältin abgeschlossen. Wenige Stunden später liegt eine junge Frau, Babette Behrend, schwer verletzt auf der Straße. Nur ein paar Meter von ihr entfernt steht Ekkis rotes Auto. Die Türen sind weit geöffnet, vom Fahrer fehlt jede Spur. Anna bleibt nichts anderes übrig, als am nächsten Morgen den leicht verkaterten Ekki wegen des Verdachts auf Fahrerflucht festzunehmen. Aber der verweigert jede Aussage. Wilsberg geht der Sache nach, glaubt aber bald, selbst den Wagen gesteuert zu haben. Bei seinen Ermittlungen trifft er einen alten Freund wieder, der offenbar mehr weiß ...

Regisseur Reinhard Münster bleibt Münster treu und drehte nach "Wilsberg - Das Jubiläum", "Filmriss" und "Royal Flush" (alle 2008) erneut einen Fall um den beliebten Ermittler. Erstmals lieferte Krimi-Routinier Sönke Lars Neuwöhner ("Der falsche Tod", "Die Tote vom Deich") das Drehbuch, das sich ähnlich wie bei dessen Düsseldorfer "Stolberg"-Fällen viel Zeit lässt und damit der schon etwas betagten "Wilsberg"-Reihe keine neuen Impulse zu geben vermag.

Foto: ZDF/Thomas Kost