Februar 1945. Amerikanische Flugzeuge bombardieren die Brücken am Ufer des Flusses Kwai in dem von Japanern eroberten Thailand. Im nahe gelegenen Gefangenenlager sind 2218 alliierte Kriegsgefangene inhaftiert. Der kompromisslose Lagerkommandant Tanaka versucht die Ordnung im Lager mit sadistischen Methoden aufrecht zu erhalten, während sein Vorgesetzter Major Harada immer wieder schlichtend eingreift. Da erhalten sie den Befehl, einen Großteil der australischen und britischen Inhaftierten nach Japan zu bringen, wo sie in Rüstungsfabriken arbeiten sollen. Ein Güterzug soll die transportfähigen Gefangenen durch den Thai-Dschungel nach Saigon befördern, hier wartet der Frachter "Brazil Maru" auf sie. Der britische Colonel Grayson, der abgeschossene Pilot Crawford und einige mutige Krieger, die im Untergrund gegen die Japaner kämpfen, wollen den Gefangenenzug stoppen. Auch im Lager schmieden einige Gefangene um den australischen Kommandanten Hunt waghalsige Fluchtpläne...

Der bekannte Roman von Pierre Boulle (der auch die Vorlage zu dem Sciencefiction "Planet der Affen" verfasst hat) und der gleichnamige Spielfilm "Die Brücke am Kwai" gaben den Anstoß zu dem Kriegsdrama "Zurück vom River Kwai", das sich seinerseits auf historisch belegte Tatsachen beruft. Mit großem Staraufgebot verfilmte Regisseur Andrew V. McLaglen ("Der Weg nach Westen") den Roman von Joan und Clay Blair jr., und es entstand ein actionreicher, wenn auch allzu klischeehafter Mix aus Abenteuer- und Kriegsfilm.

Foto: ZDF/Kurt Unger