Klimakabinett, ab ins Kino: "2040 – Wir retten die Welt!" ist der Film zur Debatte der Stunde. Zumindest, wenn man optimistisch in die Zukunft blickt.

Man kann es machen wie der amerikanische Autor Jonathan Franzen und den Kopf in den Sand stecken. Der Klimawandel, behauptete der Autor von "Die Korrekturen" zuletzt immer wieder, sei nicht zu stoppen. Warum sich also Sorgen machen? Man kann die Dinge aber auch so sehen wie Damon Gameau, Macher der Dokumentation "2040 – Wir retten die Welt!". In seinem Film will der Australier ("Voll verzuckert") Lösungen aufzeigen, um die drohende Klimaapokalypse doch noch aufzuhalten.

Seine Dokumentation sei "ein offener Brief an meine vierjährige Tochter, der eine alternative Zukunftsvision präsentiert, ohne die Düsternis und Ausweglosigkeit, die heutzutage so gerne als Szenario benutzt werden", sagt Gameau. Er hat sich deshalb weltweit umgesehen, bei Forschern, die an Lösungen arbeiten, statt nur zu jammern. Für seinen Film traf er Biologen, die an klimaneutraler Ernährung für zehn Milliarden Menschen arbeiten, oder Verkehrsexperten, die die Zukunft unsere Städte planen. Alle Technologien, die er in seinem Film vorstellt, gebe es schon heute, so Gemeau. Kurzum: Wir haben die Lösungen, müssen sie aber anwenden, so die Botschaft seines Films.

Eine prominente Fürsprecherin für seine Dokumentation hat der Australier schon gefunden: "2040 – Wir retten die Welt!" sei "ein in inspirierender Film, der es wagt, mit optimistischem Realismus die Zukunft anzugehen", lässt sich Luisa Neubauer, das deutsche Gesicht der Fridays-for-Future-Bewegung, zitieren.


Quelle: teleschau – der Mediendienst