Auf einer Berliner Großbaustelle wird Heinz Bachmann, Angestellter der privaten Wachschutzfirma Argus, im Dienst erschossen. Man munkelt, dass er in dunkle Geschäfte mit illegalen Arbeitern auf der Baustelle verstrickt sei und diese mit der Drohung, sie anzuzeigen, erpresst habe. So taucht sehr schnell der Verdacht auf, dass Bachmanns Mörder auch im Umfeld der ausländischen illegalen Arbeiter zu suchen ist, zumal rumänische illegale Arbeiter in der Mordnacht verschwanden und nicht mehr an ihrem Arbeitsplatz aufgetaucht sind. Die Ermordung Bachmanns erregt die Öffentlichkeit und bringt den ganzen Geschäftszweig der Security-Firmen ins Zwielicht. Berk, Vorsitzender des Interessenverbandes der Wachschutzunternehmen, ist um Schadensbegrenzung bemüht. Er lässt seine guten Beziehungen zu Roiters Vorgesetztem Huber spielen, um den Verdacht auf die verschwundenen Arbeiter zu verstärken und so den Fall auf schnelle, elegante Weise vom Tisch zu bekommen. Doch als Roiter und Zorowski Bachmanns Domizil durchsuchen, dämmert ihnen, dass der "schwarze Sheriff" auch im größeren Stil als Erpresser aufgetreten sein könnte. Der Zustand seiner Wohnung deutet darauf hin, dass jemand vor ihnen nach belastendem Material gesucht hat. Größere unregelmäßige Geldeingänge auf Bachmanns Konto stützen diese Annahme ...