Jungen beschießen sich im Wald mit Farbmunition; ein Gotcha-Spiel. Doch plötzlich ist Lukas tot. Werner Jessen, ehemaliger Lehrer und Initiator der Kriegsspiele, gerät unter Verdacht. Ist er ein gefährlicher rechtsextremer Demagoge, der die Waffenbegeisterung seiner Schüler für politische Zwecke missbraucht? Benutzt er seine Zöglinge für Liebesdienste? Als die Hauptkommissare Ritter und Stark schon glauben, den Fall gelöst zu haben, müssen sie erkennen, dass nichts ist, wie es scheint. Es muss noch ein zweiter Junge sterben, bis die Kommissare auf eine ganz andere Spur stoßen: Verfehlte Liebe und tödliche Eifersucht...

Diese Folge der Krimi-Reihe besticht einmal mehr durch das angesprochene Tabu-Thema "Rechtsradikalismus unter Jugendlichen". Auch wenn sich die Spur der Kommissare im Laufe der Ermittlungen in eine andere Richtung bewegen, legten die Macher dieses packenden Krimis gesteigerten Wert auf die Auseinandersetzung mit dem Rechtsradikalismus. Eine solide Umsetzung und gute Darsteller steigern den anspruchsvollen Unterhaltungswert dieses Beitrags.