Seine Eltern hatten ihn vermisst gemeldet, jetzt werden ihre schlimmsten Befürchtungen wahr: Mark ist im Kühlraum des Wild- und Geflügelhandels "Fringshofs" erfroren. Bernd Bürger, der Vater des Opfers, ist in seinem Hass kaum zu bändigen. Ganz gleich ob es Mord oder nur ein Unfall war, für ihn steht fest, dass die Hofbesitzerin Iris Findeisen die Schuld am Tod seines Sohns trägt. Warum aber sollte diese ein unschuldiges Kind umbringen wollen? Die Kommissare Ballauf und Schenk sind skeptisch. Ganz offensichtlich ist Iris Findeisen in dem kleinen Ort am Kölner Stadtrand allgemein nicht gut gelitten. Auch Marks Großmutter Helene und den Verantwortlichen im benachbarten Schützenverein ist die attraktive Geschäftsfrau ein Dorn im Auge. Lediglich Marks Mutter Nadja Bürger mag sich hierzu nicht näher äußern, sie steht nach dem Tod des Sohns unter Schock. Nur wenig später geschieht ein zweiter Mord ...

Nach "Tatort - Kaltes Herz" ist dies der zweite Kölner "Tatort", den Krimi-Regisseur Thomas Jauch mit dem Duo Behrendt und Bär inszenierte. Nach dem Drehbuch von Regisseur Hans Werner und Lars Böhme ("Schimanski - Tod in der Siedlung") entstand hier eher ein abgründiges Familiendrama denn ein Krimi, wobei so manche Drehbuchwendungen übertrieben und recht weit hergeholt daher kommen.

Foto: WDR/Willi Weber