Maren heiratet ihren Freund Arno. Mit Hochzeitsparty, weißem Kleid, und jeder Menge Gäste. Doch schon bei den letzten Vorbereitungen zweifelt Maren, ob sie die richtige Entscheidung getroffen hat. Je länger das Fest voranschreitet, desto mehr wachsen ihre Zweifel. Ist sie wirklich dort, wo sie hingehört? Obendrein taucht auch noch ihr Ex-Freund Peter auf, der diese Gefühle zusätzlich schürt ...

Welche Frau träumt nicht von ihr, der Hochzeit in weiß? Okay, nicht alle brauchen ein kirchliche Hochzeit, doch für viele Paare ist sie immer noch gleichbedeutend für den Bund fürs Leben. Die Ängste und Zweifel einer jungen Frau, die sich dieser Situation stellt, verarbeitete die aus Fulda stammende Regisseurin und Drehbuchautorin Friederike Jehn in ihrem zum Teil recht skurrilen Langfilmdebüt, das auf den Hofer Filmtagen 2008 mit dem Preis für den besten neuen Regisseur ausgezeichnet wurde. Überzeugend und hübsch anzusehen: Marie-Christine Friedrich ("Blatt & Blüte - Die Erbschaft") als Maren.

Foto: SWR/Gambit Film/Patrick Tauss